Donnerstag, 30. Juni 2011

Mexiko-Trip



Mein Mexikotrip =)
5 Wochen Urlaub zusammenzufassen ist wirklich schwierig, da ich nun sehr viel gesehen habe und sehr viele verschiedene Eindrücke bekam.
Auf der Karte kann man das ein bisschen nachvollziehen.
Jeder Ort ist anders. Jeder Ort hat seine eigene Geschichte, natürlich ist das überall so, aber es ist mir noch sie so sehr aufgefallen wie hier.
Mexiko hat extrem viel zu bieten, Von Kolonialstädten, über atemraubende Naturlandschaften, hinüber zu alten Maya-Ruinen und dann bleiben natürlich noch die ganzen Touristenstädte.
Okay ich gebe euch mal ein paar Eindrücke.

22.05. - 31.05.2011

Guanajuato
Gestartet hat der ganze Spaß am 22.05.2011 in der Nach mit einem Nachtbus. In der ersten Woche sind wir durch einige Städte gefahren. Wir starteten in Mazatlán fuhren weiter nach Guadalajara, drei Nächte später waren wir dann auch schon in Guanajuato und ich war dann noch einen Tag in San Miguell de Allende und zu guter letzt kam noch Morelia.
Die Städten waren alle anders. Mazatlán ist typisch mexikanisch. Quadratisch, praktisch gut, und hat sogar ein Touristengebiet achja und dann noch 20 km Sandstrand.
Guadalajara ist die zweit größte Stadt Mexikos und das Zentrum ist mit Gebäuden aus der Kolonialzeit bestückt. Eine sehr nette Stadt. Zentrum von verschiedenen Handwerken und sehr guter Lederverarbeitung.
Auf dem Bild oben sieht man Guanajuato. Eine sehr süße Stadt mit vielen kleinen bunten Häusern und vielen kleinen bis zu winzigen Gassen. Die Straßen gehen in die eine Richtung oberirdisch und in die andere unterirdisch. Echt süß die Stadt, mit den vielen Studenten und jungen Leuten. Auch einer der schönsten Städten Mexikos.

01.06 - 05.06.2011 

Surferstrand in Puerto Escondido
Danach ging's nach den stressigen Städten runter in den Süden zur Pazifikküste. Dort gab es extrem gute Surferstrände. Auf dem Foto sieht man die Bucht für die Anfänger, dort habe ich mir dann auch mal von den Einheimischen was zum Thema surfen zeigen lassen und hatte meine erste Surfstunde meines Lebens. Und ich muss sagen. Es ist sehr anstrengend, aber es fühlt sich voll cool an wenn man dann auf dem Brett steht und auf der Welle reitet, außerdem sieht es noch extrem lässig aus.
Regenzeit
Den ersten Regen aus der Regenzeit haben wir dann auch noch erwischt.
Einen Abstecher zu einem Krokodil und Schildkröten Reservat haben wir auch noch gemacht. Das Klima hier war extrem schwül und heiß. Da hat man sich noch mehr über eine Abkühlung im Meer gefreut. Okay das Meer war relativ warm, aber einen gewissen Effekt hatte das Meerwasser schon. Vor allem die riesigen Wellen.
Sehr ruhige Orte hatten wir hier: Puerto Escondido, Mazunte, La Ventanilla.


06.06 - 11.06.2011


Dann waren wir einige Tage in Oaxaca. Es ist einer der ärmsten Staaten Mexikos und hat noch sehr viele indigene Bevölkerung. Wir waren dann erstmal in der Stadt Oaxaca de Juárez und haben dort dann Doros Schwester getroffen. Von diesem Tag waren wir nun zu viert unterwegs. Eine echte Bereicherung, da man sich noch viel mehr austauschen konnte, die neusten Trends in Deutschland erzählt bekommen hat und so weiter. 
Danke nochmal an die Eltern von Doro und Sarah die uns 2 Nächte in einem sehr netten Hotel bezahlt haben. War mal was anderes als nur billige Hostels.
Hier haben wir auch unsere erste Ruine angeguckt. Zum Glück war es bewölkt, weil so war es schon heiß genug.
Monte Albán
Einen Ausflug ins die Berge haben wir uns auch noch gegönnt. Bei über 3000m über n.N. sind wir dann durch die Gegend gewandert. Es war so kalt da oben in den Bergen, sodass wir auf unserer Berghütte sogar Abends den Kamin angezündet bekommen haben.



Es sah fast so aus wie in den Alpen, bloß waren hier nur noch einige Kakteen im Bild. An sich war die Natur sehr schön. Man konnte die Landschaft genießen, saubere, sehr saubere Luft atmen, und in die faszinierende Wälder reingucken. Wir hier oben in der Wüste im Norden haben nicht so viele schöne Bäume, geschweige denn einen Wald. Einen Tag konnte ich nicht mit Wandern gehen, da mein Magen sich dagegen gewehrt hat, so durfte ich den Tag im Bett verbringen. Trotzdem hat es mir sehr gut gefallen da oben.

12.06. - 15.06.2011

Beeindruckend...
Danach besuchten wir den Cañón del Sumidero, das ist ein riesiger Canyon, der durch einen Stausee entstanden ist. An einer Stelle geht ein Felsen 1000 Meter hoch aus dem Wasser, das lässt einen dann ganz klein aussehen. Im Fluss konnten wir noch 2 Krokodile sehen und bisschen weiter weg in einigen Baumkronen sind ein paar Affen rumgeklettert.

Wir sind dann mit unserem Boot voller Touristen durch den ganzen Canyon gefahren bis zum Staudamm und zurück. Schade, dass der Fluss öfters als Müllkippe benutzt wird, sodass dauernd auf dem Wasser Müllteppiche schwammen. In der Regenzeit, soll er wohl noch dreckiger sein. Schade für die Umwelt.


Kirche 
Käfer
Dann waren wir natürlich noch in San Cristobal de las Casas. Die Stadt besteht aus vielen bunten Häusern und ist eigentlich sehr bekannt. Unser Hostel war dann aber mal ne lustige Hippie-absteige, aber wir haben es überlebt ohne selber "high" zu sein.
Hier hat die Regenzeit auch schon angefangen. Jeden Nachmittag so gegen 4 fing es an kühler zu werden und dann noch an zu regnen. Wir haben uns dann in der Zwischenzeit in ein Café gesetzt und heiße Schokolade getrunken.
Dort habe ich bei einem Libanesen Kebab gegessen. Und es hat mich umgehauen. Mein Verlangen nach Döner wurde fürs erste gestillt. Dieser Kebab mit dem leckeren Hähnchenfleisch und dem frischen Salat und der libanesischen Musik im Hintergrund. Das hat mich so beeindruckt, dass ich am nächsten Tag gleich nochmal einen Kebab gegessen habe.



16.06 - 20.06.2011


Weiter nördlich in dem Bundesstaat Chiapas war unser nächster Zwischenstop in "El Panchan". Dort haben wir am Fuße der Hügel geschlafen. Auf der einen Seite hatten wir dann den Nationalpark mit den Ruinen und dem Dschungel drum herum und auf der anderen Seite Flachland mit Dschungel.

Es war wie im ganzen Süden sehr schwül und heiß. Zu den Ruinen sind wir dann früh morgens gefahren. Dort angekommen war es sehr beeindruckend diese alten riesigen Gebäude zu sehen und dann im Hintergrund noch der Dschungel und die Hügel. Man freut sich dann über jeden Quadratzentimeter Schatten den man auf der Haut spüren kann.
Die nächsten Bilder sprechen jetzt einfach mal für sich selbst.



















Hostel mit Pool und Hängematten
Ein "Truck"  mit schlafendem Chauffeur


Nach den Wasserfällen habe wir noch die Stadt "Mérida" erreicht. Hier haben wir dann auch mal einen Tagesausflug zu "Cenotes" gemacht, das sind Kalksteinhöhlen mit Süßwasser gefüllt und meist mit dem größten Unterwasserhöhlensystem der Welt verbunden. Frisches, klares Wasser, kleine bunte Fischchen schwimmen auch noch drin. Vor allem das Reisen zwischen unseren drei besuchten Cenoten war extrem cool.  Wir nannten es Pferdeeisenbahn. Wir saßen in einem kleinen Waggon für 4 Personen und vorne unser Chauffeur und ein Pferd, das uns dann gezogen hat. Echt eine lustige Angelegenheit. Ich habe mich wie in eine andere Zeit versetzt gefühlt.

Was jedoch relativ suboptimal war, das auf dem Weg von Palenque, naja eigentlich noch in Palenque Doros Handtasche geklaut wurde. Gibt halt doch immer wieder Menschen, die sich mit Taschendiebstahl bereichern und wohl damit ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Das hat unsere Reise natürlich ein wenig verkompliziert. Naja ich meine da das Gepäck von der Sarah irgendwo auf dem Weg zwischen Paris und Mexiko geblieben ist, ist sie auch ohne Gepäck rumgereist und musste sich neue Sachen kaufen usw. Im Prinzip haben wir es schnell akzeptiert und darauf eingestellt. Später, wenige Stunden vor dem Rückflug hatte Doro dann ihren neuen Vorläufigen Reisepass ihren Händen.

21.06 - 28.06.2011

Die letzte Woche an der Karibik war richtig schön. Wir schliefen ihn ziemlich stylischen Holzhütten. Sahen Maya-Ruinen am Strand und waren selber an den coolsten Stränden überhaupt. Weißer, weicher, feiner Sand, das blaue Wasser, die Palmen; Zeit zum Entspannen.
Unser Hostel in Tulum
Ruinen von Tulum

Ich konnte nicht widerstehen auch ein Bild mit der Fotopalme zu machen. Wir lagen ziemlich nah dran an dieser Palme und ca. 90% der Leute, die vorbeigingen, schossen ein, zwei Fotos mit der Palme. Wir hätten Geld verlangen sollen, dafür dass wir Fotos von den Leuten machen, die auf die Palme kletterten. Wir hätten uns damit bestimmt ein bisschen Taschengeld verdient.



Einsamer Sandstrand...
... oder doch lieber Cancun und Hotel???
Was man in Cancún wirklich gut machen kann, ist Party. Es gibt in der Hotelzone unzählige Clubs, Bars und Shows. Um da rein zu kommen, zahlt man ein Vermögen und muss stundenlanges Warten in der Schlange in Kauf nehmen. Da präferiere ich doch viel lieber den einsamen Sandstrand. Weil auf betrunkene Ausländer kann ich gerne verzichten.

Natürlich besichtigten wir auch eines der neuen sieben Weltwunder. Da war auch schon Adrien mit uns mit. Er ist der Freund von der Sarah. Und damit waren wir in den letzten Tagen im Mietauto unterwegs und dann auch noch zu fünft.
Chichen Itzá
Der letzte Tag war sehr regnerisch, sodass es mir nicht allzu schwer viel Cancún zu verlassen. Solche Tage sind dann immer gut, wenn man seinen Urlaub beendet. Schlecht für unsere zwei Mitreisenden, die noch länger geblieben sind und das schlechte Wetter erwischt haben.
Letzter Tag...
Alles in Allem war es ein sehr schöner Urlaub und ich habe gemerkt, dass man wirklich was erleben kann, wenn man einfach so durch die Gegend reist. Reisen ist echt das Geld wert, das man da investiert. Man erhält sehr viele Erfahrungen und Geschichten, die man dann später seinen Kindern erzählen kann.

Jetzt kann ich sagen, ich war in Mexiko! Jetzt kann ich sagen ich kenne Mexiko. Jetzt kann ich ruhigen Gewissens nach Hause gehen. Jetzt habe ich mehr gesehen als nur bisschen was im Norden. Jetzt habe ich die Vielseitigkeit Mexikos kennengelernt.

10 Monate sind schon rum. Ein Monat bleibt noch. Ob wir den geplanten Kinderkurs durchführen können, wissen wir noch nicht, da sich bis jetzt nur ein Kind angemeldet hat. Ich bin gespannt wie noch der letzte Monat aussehen wird, bei über 40 Grad Tagsüber und Nachts ca. 30 Grad.

Der Sinn des Reisens besteht darin, die Vorstellungen mit der Wirklichkeiten auszugleichen, und anstatt zu denken, wie die Dinge sein könnten, sie so zu sehen, wie sie sind.
Samuel Johnson

Kommentare:

  1. Na, zumindest was die Foto-Palme angeht, hat sich da ja nicht so viel verändert - schon witzig, wenn man sich vorstellt, dass fast genau ein Jahr vorher vier andere deutsche Freiwillige unter exakt derselben Palme gelegen haben ;-)
    Bei Gelegenheit erkundige ich mal nach mehr Details von eurer Reise!
    Gruß, Marten

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  2. amooo mexicoo loseee:) at emma

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  3. Das is ja cooool:) ihr ward ja an vielen orten wo wir auch waren;) Und bei uns hats auch den letzten Tag vor unserer Abreise in Playa del Carmen geregnet^^Ich kanns kaum glauben,dass ein Jahr schon fast vorbei ist! Wünsch euch noch einen schönen letzten Monat;)

    Saludos

    Karina Hein

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